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Treffen von Spitzenvertretern der Industriegemeinschaft Münster bei BASF in Münster

Die Industriegemeinschaft Münster traf sich jetzt zu ihrem Jahresauftakt, um die Fortführung der gemeinsamen Strategie zu besprechen. Zu den Schwerpunkten gehört unter anderem die Gewinnung von Nachwuchskräften, aber auch der zukünftige Dialog mit Vertretern der Politik und die Präsenz in der Stadt.

Münster. Dr. Renate Bork-Brücken, Werkleiterin von BASF in Münster, lud die hochrangigen Vertreter der Mitgliedsunternehmen zu ihrem einmal jährlich stattfindenden Austausch in das firmeneigene Design Studio ein. Einer der Schwerpunkte der Gemeinschaft ist es, Themen der Industrie stärker in der Gesellschaft zu positionieren und auf die Vielfalt dessen, was sie kennzeichnet, aufmerksam zu machen. Das Interesse an dem Zusammenschluss ist groß - seit seiner Gründung im Jahr 2015 hat sich die Zahl der heute 19 Mitgliedsunternehmen nahezu verdoppelt.

Produkte aus der Industrie sind aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken, aber den wenigsten Menschen ist das bewusst. „Wer weiß schon, dass sich Filter von Hengst Filtration in den Staubsaugern namhafter Fabrikate befinden oder Stickstoff der Münsteraner Westfalen AG dazu dient, eine Chipstüte zu befüllen? Wir, als Mitgliedsunternehmen der Industriegemeinschaft Münster haben deshalb vor 3 Jahren den Entschluss gefasst, die Vielfalt unserer Leistungen und unseres Engagements gemeinsam in der Gesellschaft zu positionieren“, erläutert Wolfgang Stricker, der gemeinsam mit Bork-Brücken neuer Sprecher der Industriegemeinschaft Münster ist.

Zu den wesentlichen Themen des Treffens gehörte eine Einordnung des aktuellen Status quo durch den Koordinator des Netzwerks, Wieland Pieper, verbunden mit einem Überblick über die Aktivitäten des vergangenen Jahres sowie einen Ausblick über die Schwerpunkte für die Zukunft. Wolfgang Fritsch-Albert, Vorsitzender des Vorstands der Westfalen Gruppe, wurde von der Runde mit gebührendem Dank für sein Engagement aus der Rolle als Sprecher verabschiedet. Vorgestellt wurde auch die neue Internetpräsenz, über die die Industriegemeinschaft Münster zukünftig zu finden ist und ein Kommunikationskonzept mit Maßnahmen für die nächsten Jahre präsentiert. Ein weiteres Novum ist, dass es seit einiger Zeit zwei Arbeitskreise – einen mit dem Schwerpunkt Ausbildung und den schon länger bestehenden Arbeitskreis Kommunikation – innerhalb der Industriegemeinschaft gibt.

In einer Stadt wie Münster, deren Image nach wie vor stark von Wissenschaft, Handel und Beamtentum geprägt ist, finden die beachtlichen Zahlen, mit denen die Industrie zur Entwicklung der Stadt beiträgt, in der Öffentlichkeit weitaus weniger Beachtung. Gemeinsam mit anderen Wirtschaftszweigen sorgt sie für eine positive Entwicklung der Stadt – die Industrie ist „stark für Münster“. Mit rund 13.000 Industrie-Arbeitsplätzen und 7.000 Beschäftigten in angrenzenden Branchen sichern Münsters Industrieunternehmen die Existenz und Zukunft zahlreicher Familien und schaffen mit 20 Prozent der Ausbildungsplätze Perspektiven für junge Menschen. Auch eine Vielzahl von Absolventen regionaler und überregionaler Fach- und Hochschulen startet in Münsters Industrieunternehmen ins Berufsleben.

Mit einer jährlichen Bruttowertschöpfung von fast 1 Mrd. Euro ist die Industrie Münsters ein wesentlicher Treiber der wirtschaftlichen Entwicklung der Stadt sowie des Umlands und sichert dank einer Lohn- und Gehaltssumme von weit über 500 Mio. Euro auch Arbeitsplätze in anderen Wirtschaftszweigen. Durchschnittlich 5 Prozent ihrer Umsätze investieren die Münsteraner Industrieunternehmen pro Jahr in die Entwicklung neuer Produkte und Technologien, um dem wachsenden Wettbewerbsdruck standzuhalten und zukunftsfähig zu bleiben. Durch diese enge Zusammenarbeit zwischen Industrie und Hochschulen werden erhebliche Wachstumspotenziale und Synergien geschaffen.

Der Export im Industriesektor hat sich seit dem Jahr 2000 verdoppelt. Für den Weltmarkt werden Waren „made in Münster“ in einem Gesamtwert von jährlich etwa 1,2 Mrd. Euro hergestellt – das sind über 40 Prozent des Gesamtumsatzes.

Für die nächsten Jahre wurden als zentrale Handlungsfelder der Industriegemeinschaft Münster die Gewinnung von Nachwuchskräften und die weitere Stärkung der Präsenz in Münster identifiziert. Dazu gehören insbesondere die Bewerbung des neuen Internetauftritts sowie weitere Kommunikationsmaßnahmen und Veranstaltungen – unter anderem findet am 9. Juni ein weiterer Industrie Drachenbootcup in Münsters Hafen statt.

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