Pulsfilter für staubreiche Ansaugluft
Halten Sie die Ansaugluft sauber, wo die Staublast für planmäßige Filterwechsel zu hoch ist. Pulsfilter reinigen sich im laufenden Betrieb selbst: Druckluftstöße lösen den Staubkuchen ab, sodass die Anlage zwischen den Wartungen weiterarbeitet, statt zuzusetzen. Ob Sie Gasturbinen, große Verdichter oder Kolbenmotoren in Wüsten, in Zement- und Stahlregionen oder im Bergbau betreiben: Ein Pulsfilter hält den Druckverlust auch bei hoher Staublast stabil und sorgt so für einen zuverlässigen Betrieb, schützt die Maschine und senkt die Gesamtbetriebskosten (TCO).

Vorteile
Warum Hengst?- Filterelemente aus eigener Fertigung: Die Patronen werden innerhalb der Hengst-Gruppe selbst entwickelt und produziert.
- Patronen und Anlage aus einer Hand, optimal aufeinander abgestimmt: eine durchgängige Wertschöpfung vom Filterelement bis zur kompletten Anlage.
- Weltweites Servicenetz: Patronen und Support, wo immer die Anlage läuft.
- Filtrationserfahrung seit 1958: in der gesamten Hengst-Gruppe.
Pulsfilter im Überblick
| Selbstreinigend | Selbstreinigend Druckluft-Abreinigung im laufenden Betrieb, zuverlässig auch unter anspruchsvollsten Bedingungen |
| Cross-Flow, Tischfilter | Horizontale oder vertikale Anordnung der Patronen |
| Bis EPA-Klasse E11 | Hohe Abscheidung bei gleichzeitiger Selbstreinigung |
Hohe Staublast, kein Anti-Icing | Für Wüsten, Zement und Stahl, Bergbau und Schüttgutumschlag |
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Pulsfilter-Bauformen und Patronen
Pulsfilter gibt es in zwei Bauformen, ausgewählt nach Bauraum, Bauhöhe und Wartungszugang:
- Cross-Flow (horizontale Patronen): kompakter Bauraum für Standorte mit wenig Platz.
- Tischfilter (vertikale Patronen): vertikale Anordnung der Patronen für sehr hohe Staublasten, mit gutem Wartungszugang von unten, geeignet für große Kolbenmotoren und große Verdichter.
Beide arbeiten mit Oberflächenfiltration und gegenströmiger Pulse-Jet-Abreinigung, und keine der beiden benötigt ein Anti-Icing-System. Die Pulspatronen erreichen bis zu EPA-Klasse E11, je nach Spezifikation der Patrone und Anforderungen. Die Filter von Hengst sind nach ISO 16890 (PM1 bis Coarse), EN 779 (G4 bis F9) und EN 1822 (E10 bis E12) als Vergleichsrahmen klassifiziert.
So funktioniert die Pulse-Jet-Abreinigung
Der Staub sammelt sich als Schicht auf der Oberfläche der Patrone, nicht tief im Filterelement. In regelmäßigen Abständen löst ein kurzer, gegen die Strömungsrichtung abgefeuerter Druckluftstoß die Staubschicht ab, die in einen Trichter zur Austragung fällt, während die Patrone weiterfiltert. So bleibt der Druckverlust über lange Zeiträume in einem engen Band, was einen zuverlässigen Betrieb unter anspruchsvollen Bedingungen sichert, während planmäßige Filterwechsel selten werden.
- Abreinigungsauslösung: Die Abreinigung nach Druckverlust (bedarfsgesteuert) hält den Druckluftverbrauch effizient. Ein zeitgesteuerter Zyklus ist an stabilen Standorten die einfachere Alternative.
- Druckluftversorgung: auf den Abreinigungszyklus ausgelegt und Teil der Anlagenauslegung.
Faustregel: Die druckverlustgesteuerte Abreinigung ist in der Regel am effizientesten, weil sie nur dann abreinigt, wenn die Anlage es tatsächlich braucht.
Warum Pulsfilter von Hengst
- Volle Verfügbarkeit bei hoher Staublast. Die Selbstreinigung hält den Druckverlust stabil, wo ein statischer Filter sättigen würde, sodass die Maschine zwischen den Wartungen weiterläuft und die Gesamtbetriebskosten (TCO) planbar bleiben.
- Patronen und Anlage von Grund auf abgestimmt. Weil Hengst die Filterelemente selbst entwickelt und produziert, sind die Pulspatronen und die Anlage vom Element bis zur Anlage aufeinander abgestimmt und nicht aus separat zugekauften Teilen zusammengesetzt.
- Die richtige Auslegung für die Anlage. Cross-Flow bei wenig Platz, Tischfilter bei sehr hohen Lasten mit guter Zugänglichkeit, ausgelegt auf Bauraum und Zugang vor Ort.
- Weltweiter Service und langfristige Versorgung. Das weltweite Servicenetz hält Support und Ersatzpatronen verfügbar, wo immer die Anlage läuft, langfristig über die Hengst-Gruppe.
Anwendungen und Branchen
Pulsfilter kommen dort zum Einsatz, wo die Staublast planmäßige Filterwechsel ausschließt:
- Wüsten und Trockenregionen: abrasiver Sand und hohe Staubkonzentrationen, die einen statischen Filter schnell sättigen würden.
- Zement, Stahl und Mineralien: schwerer Industriestaub, der eine kontinuierliche Selbstreinigung verlangt.
- Bergbau und Schüttgutumschlag: Fördern, Brechen und Schüttgutumschlag, die ständig groben Staub erzeugen.
An all diesen Standorten halten Pulsfilter die Ansaugluft für Gasturbinen, Verdichter und Kolbenmotoren sauber.
Auslegung und Auswahl: Welche Bauform zu Ihrer Anlage passt
Drei Faktoren entscheiden über die Bauform, die genaue Auslegung übernimmt dann die Anwendungstechnik von Hengst für Ihren Fall.
- Staublast: der ausschlaggebende Faktor für ein Pulssystem gegenüber einem statischen (als Richtwert oberhalb von etwa 0,2 mg/m³).
- Bauraum und Zugang: Cross-Flow bei wenig Platz, Tischfilter bei hohen Lasten mit guter Zugänglichkeit.
- Druckluftverfügbarkeit: Kapazität vor Ort für den Pulse-Jet-Abreinigungszyklus.
Empfehlung: Lassen Sie den Standort begutachten, bevor die Spezifikation festgelegt wird, denn eine unpassende Anlage nachträglich umzurüsten ist teuer.
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Passende Filterelemente
Die Patronen und Elemente, die die Abscheidung leisten, stammen aus dem Hengst-Programm für Gasturbinen- und Turbomaschinenfilter, in eigener Fertigung entwickelt und produziert, sodass Element und Anlage von Grund auf abgestimmt und langfristig über die Hengst-Gruppe verfügbar sind:
- Filterpatronen für Gasturbinen und Turbomaschinen, die Pulspatronen
- Taschenfilter für Gasturbinen und Turbomaschinen
- Kompaktfilter (V-Panel) für Gasturbinen und Turbomaschinen
- Filtermatten für Gasturbinen und Turbomaschinen
Alle Filterelemente für Gasturbinen und Turbomaschinen ansehen
Kontakt
Sprechen Sie mit einem Anwendungstechniker von Hengst über Ihren staubreichen Standort und erhalten Sie eine Pulsfilter-Bauform und ein Patronenpaket, abgestimmt auf Ihre Maschine.

Häufige Fragen zu Pulsfiltern
Wie reinigt sich ein Pulsfilter selbst?
Der Staub sammelt sich als Staubschicht auf der Oberfläche der Patrone. In regelmäßigen Abständen löst ein kurzer, gegen die Strömung abgefeuerter Druckluftstoß den Staub ab, der in einen Trichter fällt, während die Patrone weiterfiltert. So bleibt der Druckverlust in einem engen Band, was einen zuverlässigen Betrieb erlaubt und planmäßige Filterwechsel selten macht.
Wann sollte ich einen Pulsfilter statt eines statischen Systems wählen?
Wählen Sie einen Pulsfilter dort, wo die Staublast hoch ist und ein statisches System zu schnell sättigen würde, um praktikabel zu sein, zum Beispiel in Wüsten, in Zement- und Stahlregionen, im Bergbau und beim Schüttgutumschlag (als Richtwert oberhalb von etwa 0,2 mg/m³ Staub). Wo der Staub gering bis mäßig ist, ist ein statisches zweistufiges System meist die wirtschaftlichere Wahl.
Was ist der Unterschied zwischen Cross-Flow- und Tischfilter-Bauform?
Cross-Flow nutzt horizontale Patronen und einen kompakten Bauraum für Standorte mit wenig Platz. Die Tischfilter-Bauform nutzt vertikale Patronen für sehr hohe Staublasten mit gutem Wartungszugang von unten und eignet sich für große Kolbenmotoren und große Verdichter. Die richtige Wahl hängt von Bauraum, Platz und Zugang ab, daher empfiehlt sich eine Standortbegutachtung.
Welchen Abscheidegrad erreicht ein Pulsfilter?
Von Hengst gefertigte Pulspatronen erreichen bis zu EPA-Klasse E11, je nach Spezifikation der Patrone und Anforderung. Die Filter sind nach ISO 16890, EN 779 und EN 1822 als Vergleichsrahmen klassifiziert. Die Zielklasse und das Staubprofil sollten gemeinsam festgelegt werden.
Braucht ein Pulsfilter ein Anti-Icing-System?
Nein. Selbstreinigende Pulsfilter arbeiten ohne zusätzliches Anti-Icing-System, was einer der Gründe ist, warum sie sich für extreme Umgebungen eignen. Wo niedrige Temperaturen bei einem statischen System mit hoher Luftfeuchte zusammentreffen, käme stattdessen eine Anti-Icing-Stufe infrage.
Senkt ein Pulsfilter meine Betriebskosten?
In staubreichen Umgebungen ja. Stabiler Druckverlust, seltene Patronenwechsel und hohe Verfügbarkeit überwiegen in der Regel die Druckluftkosten der Abreinigung. Der richtige Vergleich sind die Gesamtbetriebskosten über die Lebensdauer der Anlage, nicht der Anschaffungspreis allein.








