Dass Filtration und Umweltschutz untrennbar zusammengehören, liegt auf der Hand. Denn der Kern der Filtration ist, Dinge sauber zu machen oder das Schädliche vom Nützlichen zu trennen. Häufig sorgen die Produkte auch dafür, dass Maschinen länger laufen oder weniger Energie verbrauchen.
Doch wir bei Hengst gehen weit über das Offensichtliche hinaus: Neben unseren unternehmensweiten Klimazielen arbeiten wir daran, dass auch unsere Produkte selbst immer klimafreundlicher werden: Hinsichtlich der Materialien, der Produktionsprozesse oder vieler anderer Parameter.
Unser Ziel: purifying our planet
Energieeffiziente Filter für weniger Stromverbrauch
In vielen Bereichen sind beispielsweise energieeffiziente Filter wichtig. Wir achten bei der Entwicklung unsere Produkte ganz besonders darauf, dass sie bei hoher Filter-Performance möglichst wenig Energie verbrauchen. Damit können unsere Kunden und die Endanwender viel Geld sparen und setzen weniger CO2-Emissionen frei.
Diese Energieeffizienz lassen wir uns durch Eurovent nach ISO 16890 zertifizieren.
Clevere Materialauswahl für weniger CO₂-Emissionen
Auch in unserer ursprünglichen Branche, der Fahrzeugindustrie, kann man Hebel zu klimafreundlicheren Produkten ansetzen. Denn mehr als 70 Prozent der CO₂-Emissionen eines Ölfilters beispielsweise entstehen durch die eingesetzten Rohmaterialien.
In der Erstausrüstung produzieren wir für einen renommierten Fahrzeughersteller einen Kraftstofffilter mit Endscheiben und Innendom aus recyceltem Kunststoff her. Gleiches haben wir bereits mit einem Ölfiltereinsatz mit einer Produktionsmenge von mehreren Hundertausenden Filtern pro Jahr gemacht. Dies senkt den Product Carbon Footprint im Vergleich zu einem herkömmlichen Spin-on-Filter um 82 Prozent!
![]()
Auch im Ersatzteilgeschäft haben wir einen Ölfilter entwickelt, der dank Kunststoff-Rezyklaten und einem Filtermedium aus recycelten Materialien 30 Prozent weniger CO₂-Emissionen von der Materialbeschaffung bis zur Entsorgung verursacht bei gleicher Performance.
Diese Ansätze in der Auswahl der Rohmaterialien verfolgen wir in vielen weiteren Bereichen, sodass wir kontinuierlich weniger CO₂-Emissionen bei den Rohmaterialien verursachen und den Product Carbon Footprint senken.
Neue Technologien für einen besseren Planeten
Hengst strebt auch immer wieder in ganz neue Anwendungsbereiche, die für einen lebenswerteren Planeten sorgen sollen. Ein Beispiel dafür unsere Entwicklungen für Carbon-Capture-Technologien, die CO₂ aus der Atmosphäre holen und bestenfalls für eine weitere Nutzung verfügbar machen. Oder auch die Filtrations- und Abscheidelösungen für Brennstoffzellen für eine wichtige Antriebsart der Zukunft.
Im Bereich der Grundlagenforschung forschen die Entwicklerinnen und Entwickler in unserem Tech Center Filtration an ganz neuartigen, klimafreundlichen Methoden und Werkstoffen. Dazu gehören beispielsweise PFAS-freie Siebe für Filtereinsätze, die eben diese umweltschädlichen „Ewigkeitschemikalien“ langfristig ersetzen sollen.
Globale Verantwortung
Nachhaltigkeit ist für uns gelebte Verantwortung. Unsere Mitgliedschaften in der Science Based Targets Initiative (SBTi), dem United Nations Global Compact und dem Klimastadtvertrag Münster helfen uns, Umwelt- und Klimaziele strategisch umzusetzen. Wir orientieren uns an den UN Sustainable Development Goals und arbeiten kontinuierlich daran, unsere Produktion, Produkte und Lieferketten umweltfreundlich und sozialverträglich zu gestalten.
Messbare Standards
Verbindliche Ziele sind für uns mehr als Worte: Seit 2022 ist unser Hauptsitz klimaneutral, seit 2025 sind unsere Klimaziele durch die Science Based Targets Initiative (SBTi) validiert, und unsere Produktion arbeitet klimaneutral. Bis 2030 wollen wir die gesamte Hengst-Gruppe CO₂-neutral aufstellen.
Bei Ecovadis, der weltweit anerkannten Bewertungsplattform für Nachhaltigkeit, sind wir mit der Silbermedaille ausgezeichnet und gehören damit zu den besten Unternehmen unserer Branche.

