Kundenprofil
Die Herausforderung des Kunden war die Sicherstellung der Produktionskapazität sowie die Emissionswerte in einer Zementmühle deutlich zu reduzieren.
Die Emissionswerte lagen bei 28 mg/m³, und die Lebensdauer der Filterschläuche betrug nur 6 Monate. Nach dem Einbau von plissierten Schlauchfiltern wurden die Emissionswerte um 88 Prozent gesenkt und die Betriebszeit bei gleicher Produktionskapazität um 20 Prozent reduziert.
Standort: China

Wesentliche Ergebnisse
Rückgang der Emissionen um 88 Prozent
58 Prozent weniger Druckabfall
Verbesserte Lebensdauer und Wartung
Hohe Emissionen und kurze Standzeiten
Die Zementindustrie steht unter zunehmendem Druck Emissionen zu senken und die strengen Umweltnormen einzuhalten. Die Fallstudie beschreibt, wie ein Zementkonzern seine Emissionen verringerte, um die gesetzlichen Grenzwerte einzuhalten.
Herausforderungen
Übermäßige Emissionen: Der Emissionswert liegt bei etwa 28 mg/m³ und ist über den festgelegten Emissionsnormen.
Funktionsstörung der Filterschläuche: Die in den Abgasreinigungssystemen verwendeten Filterschläuche weisen häufig Löcher auf, die auf die rauen Luftströmungsbedingungen zurückzuführen sind.
Kurze Lebensdauer von Filterschläuchen: Die Lebensdauer der Filterschläuche ist mit nur etwa sechs Monaten sehr kurz.
Hochdruckabfall: Das System erfährt einen hohen Druckabfall von etwa 2900 Pa, was sich auf die Gesamteffizienz des Systems auswirkt.

Ersatz von konventionelle Schlauchfiltern durch plissierten Schlauchfiltern
Das Filtersystem wurde aufgerüstet, wobei 3584 konventionelle Schlauchfiltern durch 1820 plissierte Schlauchfilter ersetzt wurden, die jeweils mit einem 5 m² großen, zu 100% synthetischen Medium mit ePTFE-Membran ausgestattet sind.
Emissionsminderung und längere Lebensdauer des Filters
Gemeinsam mit dem Kunden haben wir die neuen plissierten Schlauchfilter verbaut und die Leistung des Systems im Laufe der Zeit verglichen.
Allgemeine Systeminformationen
| Parameter | Daten |
| Luftstrom im Gerät | 310.000 m³/Stunde |
| Staubart | Zementstaub |
| Betriebsstunden des Kollektors | 3.500 Stunden/Jahr |
Technische Daten
| Vor | Nach | |
| Filter-Modell | Konventionelle Schlauchfilter | Top Loader CPB plissierte Schlauchfilter |
| Filtermedien | Synthetisch | 100% synthetische Medien mit ePTFE-Membran |
| Länge [mm] | 3.500 | 2.200 |
| Anzahl der Filterschläuche / Patronen | 3584 | 1820 |
| Filtrationsfläche in jedem Filterbeutel / jeder Filterpatrone [m²] | 1,42 | 5 |
| Filtrationsfläche im gesamten System [m²] | 5090 | 9100 |
| Emission mg/Nm³ | 28 | 3,4 |
| Differenzdruck Pa | 2900 | 1200 |
| Produktionskapazität | 20% Verkürzung der Betriebszeit bei gleicher Produktionskapazität |
Hengst-Filter bieten einen Produktivitätsgewinn, eine Emissionsreduzierung und eine längere Lebensdauer der Filter
Durch die Umstellung auf plissierte Schlauchfilter mit 100 Prozent synthetischen Medien und einer ePTFE-Membran wurde die Filterfläche um 79 Prozent vergrößert, während die Anzahl der plissierten Schlauchfilter im Vergleich zu herkömmlichen Schlauchfiltern um die Hälfte reduziert werden konnte: von 3.584 Schlauchfiltern auf 1.820 plissierte Schlauchfilter. Dies bedeutet, dass der Kunde 1764 Einheiten weniger als bei dem herkömmlichen System kaufen konnte.
Dies führt zu Produktivitätssteigerungen und erheblichen Emissionssenkungen:
Rückgang der Emissionen um 88%
Durch die Umstellung auf plissierte Schlauchfilter konnten die Emissionen drastisch von 28 mg/m³ auf 3,4 mg/m³ gesenkt werden. Diese niedrigere Emissionsrate führt zu einer geringeren Staubemission, die zu einer saubereren Umwelt beiträgt und die Einhaltung strenger Emissionsnormen gewährleistet.
58% weniger Druckabfall
Nach sechs Monaten wiesen die plissierten Schlauchfilter einen Druckabfall von 1200 Pa auf, während herkömmliche Schlauchfilter einen Wert von 2900 Pa aufwiesen und normalerweise ausgetauscht werden müssten.
Verbesserte Langlebigkeit und Wartung
Die in den plissierten Schlauchfiltern verwendeten Spunbound-Medien sind weniger anfällig für Abrieb durch raue Luftströme, was den Verschleiß verringert. Die größere Staubkammer und der „Schwerkraft-Filtrations“-Mechanismus sorgen für eine effektive Abscheidung größerer Staubpartikel und minimieren den Verschleiß der Filtermedien. Diese Konstruktion führt dazu, dass die Filter weniger häufig gewartet und ausgetauscht werden müssen, was einen gleichmäßigeren Betrieb gewährleistet und Ausfallzeiten reduziert.
Die verlängerte Filterstandzeit ermöglichte es dem Kunden, die Betriebszeit bei gleicher Produktionskapazität um 20 Prozent zu reduzieren, was zu einer erheblichen täglichen Energieeinsparung führte.
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