Die Defossilisierung des Verkehrssektors führt zu einer wachsenden Vielfalt regenerativer Kraftstoffe (Biokraftstoffe wie FAME, synthetische E-Fuels, HVO). Diese stellen die Filtrationstechnik vor chemische Herausforderungen, die wir in unserem White Paper detailliert analysieren.
Kerninhalte des White Papers:
- Problemfall Kraftstoffalterung: Biokraftstoffe (Biodiesel) weisen ein hohes Alterungspotenzial auf, das stark von Temperatur und Lagerbedingungen abhängt. Besonders kritisch sind Fettsäuremethylester-Verbindungen (FAME).
- Die Rolle der Säurezahl: Bei der Alterung entstehen aggressive Säuren. Während ein Anstieg der Säurezahl auf den normseitig zulässigen Wert von 0,5 mg KOH/g bei Standardmedien bereits zu Festigkeitsverlusten von bis zu 45 % führen kann, erzeugen kritische Qualitäten (z. B. in Brasilien oder Asien) Säurezahlen von über 1,0 mg KOH/g. Dies kann zu quellenden Dichtungen und beschädigten Filterelementen führen.
- Spezielle Prüfmethodik: Hengst hat eigene Alterungsapparaturen entwickelt, in denen Kraftstoffe künstlich vorgealtert werden (z. B. durch Einleiten von Luft bei 95°C). So sichern wir die Beständigkeit von Gehäusen, Dichtungen und Medien gegenüber den Oxidationsprodukten ab.
- Überlegene Staubspeicherkapazität: Durch den Einsatz innovativer Filtermedien konnten wir die Staubspeicherfähigkeit gegenüber Wettbewerbern zum Teil verdreifachen – auf rund 180 g/dm³.

